Was ist Meditation?

Mönch am Ufer

Was ist Meditation?

Meditation als Erweiterung des Geistes

Meditation ist eine Technik zur kontrollierten Erweiterung des Geistes und des Erreichens eines Bewusstseinszustands, der sich grundlegend vom Wachstadium unterscheidet. Dieser Zustand führt letztendlich ins Zentrum unseres Bewusstseins. Er ist ruhig, klar, kontrolliert, völlig entspannt und verinnerlicht. Dennoch wird er vollkommen aufnahmebereit, wach und aufmerksam erlebt. Die Wirkung und Möglichkeiten der Meditation sind dabei grenzenlos und können mit regelmäßiger Übung unsere normale Vorstellungskraft bei Weitem übersteigen.

Hintergrund

Seit Jahrtausenden werden Meditationsformen von Menschen als bedeutendstes Mittel zu spiritueller Entwicklung bis hin zur Selbstfindung angewendet. Sie können von jedermann, zu jederzeit, überall und unabhängig von religiösem, spirituellen, kulturellem oder gesellschaftlichen Hintergrund ausgeübt werden.

Hindernisse

Kurioserweise ist jedoch gerade unser Geist auch unser größtes Hindernis auf dem Weg in die Meditation, denn durch sie versuchen wir ihn mit Hilfe von sich selbst zu überwinden. Unser Geist wird sich mit allen Mitteln gegen diese Praxis zu wehren versuchen. Er ist undiszipliniert, ungehorsam, ruhelos und fordert permanent Beschäftigung von uns ein. Nicht umsonst vergleichen Yogis ihn seit alters her mit einem betrunkenen Affen, der von einem Skorpion gestochen wurde.

Zu Beginn wird er uns aus diesem Grund permanent „bessere Optionen“ und Ablenkungen in Form von Gedanken, Bildern, Träumen anbieten, um der Ruhe der Meditation zu entkommen. Nichts widerstrebt ihm mehr als die völlige Ruhe, in die wir ihn durch unsere Konzentration zwingen wollen und nichts langweilt ihn mehr.

Nach kurzer Zeit und regelmäßiger Übung werden diese Ablenkungen jedoch merklich geringer, der Geist beruhigt sich und erste meditative Stadien werden erreicht.